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Klammertechnik im Holz- und Trockenbau.

Warum Klammertechnik?

Im Zuge der vorschreitenden Entwicklung im Holz- und Trockenbau, gerade unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit, werden zunehmend rationelle Befestigungsmethoden verlangt. Im Bereich Holz- und Trockenbau haben sich in den letzten Jahren Techniken für das Klammern und Nageln mit Druckluftapparaten in verschiedenen Anwendungsbereichen durchgesetzt. Bezogen auf eine rationelle Befestigung von Plattenwerkstoffen auf unterschiedlichen Untergründen werden vor allem Klammern verwendet. Besonders im Holzbau ist die Klammertechnik, sowohl in der Vorfertigung von Elementen als auch auf der Baustelle, nicht mehr wegzudenken.

 

Klammertechnik im Holzbau.

Darauf sollten Sie bei der Verklammerung achten: 

Grundsätzlich ist es von besonderer Wichtigkeit, dass bei der Verklammerung von Gips-, Gipsfaser- und vliesarmierten Gipsplatten sorgfältig und gewissenhaft gearbeitet wird. Folgende verarbeitungs- und damit auch ergebnisrelevante Hinweise sollten dabei stets beachtet werden: 

 

  • Einstellung des Klammergeräts (d.h. die Einschlagtiefe auf den entsprechenden Untergrund) und die vom Ausführenden ausgeübte Arbeitsgeschwindigkeit und Arbeitsweise
  • Andrücken der Platte während des Klammervorgangs, so dass es zu keinen Spalten zwischen den Lagen oder zwischen der Platte und dem Untergrund kommen kann
  • Möglichst bündiges Versenken der Klammer in der Platte 
  • Gerades Aufsetzen des Klammergerätes

 

Bezüglich ihrer Eindringtiefe dürfen die Klammern nicht überstehen, aber auch nicht zu tief versenkt werden. Detaillierte Infos über Klammerstellungen, Klammerabstände und -länge sowie UK-Abstand finden Sie in unserer Broschüre  

«Technik & Verarbeitung: Klammertechnik»

 

Broschüre

Ausführliche Informationen rund um die Klammerbefestigung finden Sie in unserer Broschüre «Technik & Verarbeitung: Klammertechnik»:
 

Broschüre Klammertechnik.

 

Kontakt

Rigips AG
Gewerbepark
5506 Mägenwil, Schweiz
Tel. +41 62 887 44 44
Fax +41 62 887 44 45
info@rigips.ch

 

 

Technischen Berater finden

[ansprechpartner]

Klammerbefestigung von Rigips® Gips-/Gipsfaserplatten
in tragenden Holz-Tragkonstruktionen 

Je nach Anforderungen an den Schall- oder Brandschutz kann eine Unterkonstruktion ein- oder mehrlagig mit Riduro® oder Rigidur® H beplankt werden. Weiterhin können die Platten sowohl als einseitige als auch beidseitige Beplankung statische Aufgaben erfüllen. Werden Wände nicht in einem Stück gefertigt, sondern Wandelemente aneinandergestellt, sind diese unbedingt kraftschlüssig miteinander zu verbinden.

 

Für die Verklammerung bei tragenden Wandkonstruktionen sind bauaufsichtlich zugelassene Verbindungsmittel gemäss SIA 265 oder DIN EN 1995-1-1 mit nationalem Anhang zu verwenden. Riduro® Gips- oder Rigidur® H Gipsfaserplatten können mit Hilfe einer solchen Verklammerung zwar rationell und wirtschaftlich in tragenden Holzkonstruktionen befestigt werden, erreichen aber dennoch hohe Werte beim Tragwiderstand. In der folgenden Tabelle werden die Bemessungswerte des Tragwiderstandes einer einreihigen Verklammerung (d = 1.5mm,
L = 50mm) mit einem Rippenabstand von 625 mm für die Lastfälle Wind und Erdbeben gezeigt, berechnet nach dem Ersatzkraftverfahren: 

 

Tragwiderstand bei Wind und Erdbeben.

Erforderliche Randabstände und Einschlagtiefen der Befestigungsmittel

Erforderliche Randabstände und Einschlagtiefen

Werden Klammern als Verbindungsmittel der Riduro® Gips- oder Rigidur® H Gipsfaserplatten mit der Unterkonstruktion verwendet, müssen diese verzinkt und/oder nicht rostend sein. Zudem müssen sie einen Durchmesser d zwischen 1,5 mm und 4,0 mm und eine Rückenbreite bR ≥ 6 x d haben. Die Abstände der Verbindungsmittel vom unbeanspruchten Rand der Gips – bzw. Gipsfaserplatte müssen mindestens 5 x d und vom beanspruchten Rand mindestens 7 x d betragen. Die Mindesteinschlagtiefe muss ≥ 32 mm sein.

 

Planung im Holzbau

 

Weitere Informationen zum Bereich Planung und Konstruktion finden Sie in unserer Broschüre «Wie Sie mit Gips im Holzbau nachhaltigen Mehrwert einplanen»: 
 

Planung im Holzbau.