0
Merkliste Ι 0
  Produkte & Systeme finden

gypsum4wood.
Perfekter Wärme- und Feuchteschutz im Holzbau.

Für ein behagliches Wohnklima bei niedrigem Energieverbrauch ist ein effizienter Wärmeschutz essentiell – und dies nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer. Die Verbindung von Holz- und Trockenbausystemen ist dafür optimal geeignet, da Holz nicht nur trägt, sondern auch dämmt und Gipsplatten eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. 

Winterlicher Wärmeschutz

Noch immer wird in der Schweiz ein Grossteil (über 80 Prozent) des Endenergiebedarfs für Heizen und Warmwasser aufgewendet. (Quelle: Energie Schweiz) Ein effizienter Wärmeschutz senkt diesen hohen Heizenergieverbrauch langfristig und sorgt für einen möglichst ausgeglichenen Temperaturverlauf in Räumen. Das sind wichtige Voraussetzungen für die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes und das Wohlbefinden der Menschen in Holzbauten. Der Auswahl und Abstimmung der eingesetzten Materialien kommt darum schon bei der Planung grosse Bedeutung zu. Die Sicherstellung der Ausführungsqualität gewährleistet zudem die Erreichung der gewünschten Wirkung und verhindert das Auftreten von Feuchteschäden.

 

Der Trockenbau ist z.B. im Bereich des Dachgeschossbaus oder bei Innendämmungsmassnahmen besonders gut geeignet, dazu einen wichtigen Beitrag zu leisten. Die Systemlösungen von Rigips erfüllen höchste Anforderungen an den Wärmeschutz. Neben den Rigips® Gips- und Gipsfaserplatten umfasst das gypsum4wood Sortiment eine umfangreiche Palette an Dämmstoffen. Das Leistungsspektrum reicht von der normalen Wärmedämmung bis zu kompletten Systemlösungen für den Wohnbereich ebenso wie für kommerzielle und öffentliche Gebäude. 

 

 

Kontakt

Rigips AG
Gewerbepark
5506 Mägenwil, Schweiz
Tel. +41 62 887 44 44
Fax +41 62 887 44 45
info@rigips.ch

 

 

Technischen Berater finden

[ansprechpartner]

Wärmeverluste und Bauschäden

Die Einzelanforderungen für Wärmedurchgangskoeffizienten von Neu- und Umbauten sind auf Grundlage der kantonalen Mustervorschriften «MuKEn 2014» und in Abstimmung mit der Fachnorm SIA 380/1 «Thermische Energie im Hochbau» definiert.

 

In den oben genannten Dokumenten und Normen finden Sie unter anderem Grenz- und Zielwerte für lineare und punktuelle Wärmebrücken. Diese Wärmebrücken verursachen eine höhere Wärmestromdichte in ihrer Umgebung als die übrigen Bauteile und gelten daher als energetische Schwachstellen in der Gebäudehülle. Sie werden durch fehlerhafte Konstruktionen oder mangelhafte Ausführung verursacht und führen oftmals zu hohen Wärmeverlusten und einem erhöhten Heizwärmebedarf. 

 

Durch das Beachten und Erfüllen des Nachweises für sommerlichen Wärmeschutz nach Norm SIA 180 «Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden» (falls möglich verlinken) können Wärmeverluste nicht nur berechnet, sondern auch unterbunden werden. Gleichzeitig wird damit auch dem Befall durch Schimmelpilze vorgebeugt. 

 

 

Sommerlicher Wärmeschutz für mehr Behaglichkeit

Der sommerliche Wärmeschutz (Hitzeschutz) dient dazu, die durch direkte und indirekte Sonneneinstrahlung verursachte Aufheizung im Innern des Gebäudes auf ein erträgliches Mass zu begrenzen. Von einem modernen Gebäude wird erwartet, eine seiner Nutzung entsprechende thermische Behaglichkeit bieten zu können. Diese Komfortansprüche sollten – wenn immer möglich – mit einer Bauweise ohne aktive Kühlung erreicht werden, um den Strom- und Energieverbrauch zu vermindern. 

 

Um diese Anforderungen zu erreichen, sind bauliche Massnahmen, aber auch ein angepasstes Benutzerverhalten nötig. Daher muss der sommerliche Wärmeschutz bereits bei der Gebäudeplanung berücksichtigt werden, um die Gefahr einer sommerlichen Überhitzung der Gebäude und unkomfortablen Raumtemperaturen zu vermeiden. 


Eine dieser Massnahmen wäre beispielsweise die effiziente Nutzung von Speichermasse. Zum Beispiel indem massives Baumaterial wie zweilagige Gipsbauplatten für die innenliegenden Trennwände oder Latent-Wärmespeicher (PCM) wie Alba® balance für vertikale und horizontale Flächen verwendet werden. Alba® balance Vollgipsplatten werden aus selbst gewonnenem Schweizer Gips im Rigips-Werk in Granges (VS) produziert. Sie enthalten speziell entwickelte Mikrokapseln mit Phase Change Material (PCM) zur natürlichen Raumklimaregulierung bei 23 und 25˚C. Steigt die Raumtemperatur über diesen Wert, wird die überschüssige Wärme von den Vollgipsplatten absorbiert. Sinkt die Temperatur hingegen wieder ab, geben die Platte die Wärme wieder an die Umwelt zurück.

 

Mehr über Alba®balance

 

 

Alba Balance.

Systemanwendungen im Holzbau

Holzständerwände mit statisch wirksamer Beplankung

G4W-Planungsgrundlagen «Wärmeschutz»